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Innovationslösungen: Mit Innovation Crunch Time

So kommen Studierende der HEIG-VD und der UTBM zu Innovationen: Die Hochschule für Technik und Management des Kantons Waadt und der technischen Universität Belfort-Montbéliard organisieren jährlich eine Projektwoche „Innovation Crunch Time“ in Yverdon-les-Bains. Interdisziplinäre Teams von Studierenden finden kreative Lösungen, neue technologische Möglichkeiten, Ideen für die Verbesserung der Produktivität oder Prozesse und weitere Vorschläge für die Auftraggeber.

Die Studierenden in den Bereichen Ingenieurwesen und Betriebswirtschaft versammeln sich an der HEIG-VD und arbeiten während fünf Tagen in multidisziplinären Teams. Die Aufgabenstellungen sind vielfältig. Das Prinzip ist stets dasselbe: Die Themen werden aus neuer Perspektive betrachtet und in einer interdisziplinären Zusammenarbeit angepackt. Die Arbeit erfolgt also in Teams mit Studierenden aus verschiedenen Fachrichtungen. Damit ist die Voraussetzung gegeben, dass sie breit und offen genug sind, um Entwicklungen kreativer Lösungen zu ermöglichen.

Wie funktioniert Innovation Crunch: Das Konzept

Das Konzept sieht fünf Phasen vor: In der ersten Phase geht es um das Verständnis und die Neuformulierung der Aufgabenstellung. Es beginnt die Vernetzung mit anderen Unternehmen und Organisationen sowie den Lehrerteams und der Forschung. Es folgt das Brainstorming und der Entscheid für die kreative Lösung. Anschliessend werden die ersten Prototypen entworfen, hergestellt und getestet.  Rund 30 Coaches aus dem Lehr- und Forschungspersonal unterstützen die Studierenden. Für die Forschung und die Herstellung von Prototypen dürfen die Einrichtungen des FabLab der HEIG-VD genutzt werden. In der fünften Phase präsentieren die Studierenden ihre Arbeit an der Innovations-Abschluss-Veranstaltung.

Um welche Aufgabenstellungen handelt es sich?

Wer ein neues Produkt lancieren, Prozesse optimieren oder Nutzererlebnisse erfahren möchte, kann sein Thema bei der Fachhochschule HEIG-VD einreichen. Oft sind es Themen in den Bereichen der Informatik, Energie, Elektrotechnik, Maschinenbau, Geomatik oder Wirtschaft. Die Studierenden setzen ihr Fachwissen ein und erarbeiten innovative Lösungen. Diese sollen nicht nur technologische Aspekte, sondern auch marketingtechnische Vorschläge beinhalten. Die Arbeiten werden vom Lehrpersonal eingesehen und genehmigt. Vielversprechende Projekte können beispielsweise in Form einer Bachelor- oder Masterarbeit in Kooperation mit dem Auftraggeber weitergeführt werden. Beispielsweise Projekte von Innosuisse oder andere Mandate in der Dienstleistungsbranche. 

Swiss Engineering, Sektion Waadt sponsert den «SE-Vaud Crunch»

Der Berufsverband der Ingenieurinnen und Ingenieure setzt sich für innovative Lösungen ein und unterstützt die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Studierenden. So hat die Sektion Waadt Swiss Engineering im Jahr 2022 erstmals den SE-Vaud-Crunch-Preis gesponsert. Die Innovationsprojekte im 2023 sind bereits in der Vorbereitung. Die Projektwoche findet vom 20. Bis 24. März 2023 wiederum in Yverdon-les-Bains an der HEIG-VD statt. 

03.01.2023
Beitrag von: Gregor Hubbuch, Uschi Roth
Bildquelle: Antony Demierre, HEIG-VD

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